Was wir wollen

B1 Dortmund plus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die weitere Planung und Entwicklung der B1/A40 im Stadtkorridor zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-West und der östlichen Stadtgrenze Dortmunds aktiv zu begleiten.

Fehlentwicklungen, veränderte Grundlagen und ernste Risiken erfordern einen neuen Anlauf. Weder einseitig der Tunnel noch zu schnelle Kompromisse helfen. Die Stadtachse als Ganzes zukunftsfähig zu machen ist das Ziel. Ob die barrierefreie Stadtbahn oder Gesundheitsschutz, private Vorhaben oder die Stadtallee, ob Denkmalschutz, wirtschaftliche oder landschaftliche Belange – die Schrittfolge der Verbesserung wird zum Maßstab.

Dialogprozesse sind notwendig: Sich Einlassen und Klären der Fragen - ohne Verkürzung des Komplizierten. Ideen einbringen, Arbeitsaufgaben benennen - nicht vermeintlich beste Lösungen stehen im Mittelpunkt. Dafür suchen wir das Gespräch - mit Verantwortlichen, Betroffenen und Interessierten.

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Grußwort

"Die Verkehrsplanung in Nordrhein-Westfalen bis in die 70er Jahre sah ein Fernstraßennetz im „Ruhrgebiet“ vor, ohne die Dortmunder B1 als Autobahn. Die spätere Konzeption, in Dortmund allein „durch die Mitte“ gehen zu wollen, gebar eine schwere Hypothek. Eine historische Stadtverkehrsachse zur Autobahn aufzubohren, ist eine noch nicht bewältigte Herausforderung, sie wird den Verkehrsbedingungen des 21. Jahrhunderts eher nicht gerecht.

Daher begrüße und unterstütze ich den konstruktiven, auf Ausgleich der Interessen angelegten, umfassenden Ansatz der Initiative B1 Dortmund plus. Für Stadt und Metropole Ruhr muss eine verträgliche, zeitgemäße wie akzeptable Lösung gefunden werden.

Dortmund und die Metropole Ruhr haben ein Interesse an einem geordneten, zeitlich abgestimmten Dialogplanungsprozess, den es jetzt zu verabreden gilt.

Der Bund sollte den Dortmunder Interessen Rechnung tragen."

christoph-zoepel

Prof. Dr. Christoph Zöpel

Freier Publizist
Honorarprofessor der Universität Dortmund
Minister für Landes- und Stadtentwicklung bzw. Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen von 1980 bis 1990
Staatsminister a.D.