Bewegung in Richtung Allee-Erneuerung und ganzheitlicher Planung Westfalendamm:

In der Sitzung des Ältestenrats der Stadt am 26. Juni 2021 hat Oberbürgermeister Thomas Westphal mitgeteilt, dass die Verwaltung nach den Ferien eine aktualisierte Bewertung in die politischen Gremien geben wird.    Mehr gute Nachrichten erfahren Sie  >>>>HIER

Hoffnungspfade für Dortmunds wichtigste Straße

Die  historische Stadt-und Verkehrsachse der B1 in Dortmund muss vor weiterer Zerstörung bewahrt und positiv entwickelt werden. Vier Hoffnungspfade eröffnen eine großartige Perspektive für Rheinland- und Westfalendamm, einen Gewinn an Qualität und Image der gesamten Stadt:

I.   Ein Alleepflegewerk B1 entsteht nach dem ursprünglichen Charakter der 100jährigen B1-Platanenallee. Darin werden Schutz, Unterhaltung und Entwicklung der bundesweit bedeutsamen Anlage festgelegt und als Gesamtkonzept gesichert. So wappnet sich Dortmund für kommende Entwicklungen, offen für Zukunftsbaumarten, vorsorgend auch für ursprüngliche Bestände, die einmal ihr natürliches Lebensende erreichen. Wo immer Planungen anstehen und machbar, wird das „Landschaftsplanerische Grundgesetz der B1“ aufzeigen, wie alle Baumreihen wiederhergestellt und fortgesetzt werden.

II. Eine neues Verkehrs-Konzept für die B1 aus einer zeitgemäßen Verkehrsanalyse und -Simulation schafft klare Perspektiven. Die B1 bleibt als Stadtstraße von Wittekindstraße bis Am Gottesacker in der alleinigen Obhut der Stadt Dortmund. Als Grundgerüst der inneren Erschließung der Stadt, auch Korridor des Radverkehrs, bleibt sie Kernstück des Netzes der Hauptverkehrsstraßen.

III. Ein neuer Rahmenplan der Stadtachse B1 erwächst aus einem städtebaulichen Wettbewerb. So unterschiedlich sich Bebauung und Nutzungen seit 100 Jahren entwickelt haben: An dem verbindenden Band mit hervorragenden Bauten, Siedlungen und Anlagen wird sich die zukünftige öffentliche und private Stadtentwicklung respektvoll, qualitäts- und klimabewusst orientieren.

IV.  Eine selbstbewusste Klärung der A40-Themen mit Land und Bund bedeutet: Durchgangsverkehre sollen konsequent auf den weiter ertüchtigten Autobahnring geleitet werden. Dortmund bleibt im Autobahnnetz bestens erreichbar. Geprüft wird, ob ein durchgehender A40-Tunnel ohne stadtzerstörende Eingriffe möglich ist. Die A40 am östlichen Stadteingang wird für die zukünftige Verkehrsfunktion stadtverträglich umgeplant, mit neuer Allee. Ebenso wird der westliche A40-Stadteingang vom Technologiepark bis zur Wittekindstraße gemäß Gestalthandbuch B1/A40 als Allee vervollständigt und gepflegt.