Neue B1-Tunnelhoffnung für Dortmunds Mitte

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ziffer3MACHBARKEIT UND VERTRÄGLICHKEIT, NUTZEN UND KOSTEN NEUER LÖSUNGEN KLÄREN

Die alte Planung am Westfalendamm mit vier Tunnel-Fahrstreifen ist tot. Das formelle Scheitern vor Gericht 2009 war nur der Stolperstein. Wesentliche Planungselemente waren mangelhaft, so das ungelöste Thema Abluft und fehlende Spuren zur B236. Eine städtebauliche Integration der offenen Abschnitte hat es nie gegeben. Kein Plan zeigte 2009 anschaulich und ehrlich, wie 10 Fahrspuren und ein vierfacher, hoher Mauerbau das Umfeld der Kreuzung „Ophoff“ (Märkische Straße) zerschnitten hätte. Der Verlust von Stadtqualität wäre endgültig gewesen.
Noch schlimmer, wenn der nie dargestellte Kahlschlag an der Stadtkrone in Höhe Westfalenpark Realität geworden wäre.

Noch ist der jetzt sechsstreifige Tunnel im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) nur ein Strich auf dem Papier, eine Planungschance.

Können Eingriffe in das empfindliche Gefüge der Stadt so vermieden werden?

Das Konzept beinhaltet wieder nur kurze Tunnelstücke, dafür aber etwa 2,5 Kilometer offene Stadtautobahn oder Troglage, plus B1-Spuren, mit Kahlschlag und Mauerbau mitten in der Stadt. Den Preis für diese Tunnelpläne zahlen die östliche Gartenstadt und vor allem die Stadtkrone um den Westfalenpark.

Welche Probleme lösen unsere Tunnelträume, welche neuen drohen dabei? Für diese 5,5 km Strecke braucht es Alternativen und die nötige Zeit für Klarheit über Nutzen und Kosten.

Bild 10: Für die A40 noch mehr Spuren, die Bäume weg - der Preis des Tunnels?
Bild 10: Für die A40 noch mehr Spuren, die Bäume weg - der Preis des Tunnels?

Fazit

  • Bisherige Tunnelkonzepte verschlimmern die Situation der fast gleichlangen oberirdischen Strecke
  • Andere Lösungen von Beginn an sorgfältig mitbetrachten
  • Für einen offenen Planungsdialog müssen alle Planungen anschaulich dargestellt werden

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begrüßt die Planungsmöglichkeit im BVWP 2030 für neue Lösungen der A40 in Dortmund. Bundesverkehrsministerium und Land werden gebeten, Mittel für gute Planung und Planungsdialog bereitzustellen. Am Ende muss für unsere Stadt nicht nur verkehrlich, sondern auch für Wohnenund Lebensqualität, bei Umweltschutz und Standortmarketing sowie durch imagebildende städtebauliche Gestalt entlang der B1 ein Mehr an Qualität stehen.

Bild 11: Hier nur Lärmschutzwände und Asphalt, Betonwüste als Zukunft?
Bild 11: Hier nur Lärmschutzwände und Asphalt, Betonwüste als Zukunft?
Bild 12: A40-Ausbau in Dortmund Mitte gemäß BVWP 2030
Bild 12: A40-Ausbau in Dortmund Mitte gemäß BVWP 2030